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Rettungsdienst: Einsatz auf Honorarbasis

Wer als Notarzt bzw. -ärztin Schichten übernimmt, kann das in den meisten Fällen nach wie vor auf Honorarbasis tun (hier registieren).

Denn seit dem Frühjahr 2017 gilt eine klare gesetzliche Regelung, unter welchen Voraussetzungen Mediziner:innen im Rettungsdienst als Selbständige arbeiten dürfen – und somit nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegen. 

Auch aktuelle Gerichtsentscheidungen haben daran bislang nichts geändert, denn sie beziehen sich durchweg auf Fälle vor der Neuregelung 2017.

Nach § 23c Abs. 2 SGB IV sind Notarztdienste derzeit von der Sozialversicherungspflicht ausgenommen, …

  • … wenn die Notärz:tinnen regelmäßig einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung außerhalb des Rettungsdienstes nachgehen, die mindestens 15 Stunden pro Woche umfasst,
  • … oder wenn eine Tätigkeit als zugelassener Vertragsarzt bzw. als Arzt in privater Niederlassung ausgeübt wird.

Interessiert? Sie können sich hier unverbindlich registrieren :-) 

 

Die Frage, ob Ärztinnen und Ärzte in einem Krankenhaus als freie Mitarbeiter tätig sein können und nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegen, hat das Bundessozialgericht im Wesentlichen verneint. ​Es hat am 4. Juni 2019 entschieden, dass Honorarärzte wie abhängig Beschäftigte zu behandeln sind (B12 R 11/18 R als Leitfall). 

Wie Sie als Fachärztin und Facharzt trotzdem Vertretungen in Krankenhäusern übernehmen können, erfahren Sie hier:

Ihre Ansprechpartner

Nicole Rhein
Kundenbetreuerin +49 30 644 944 777
nrh@hireadoctor.de