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Gibt es eigentlich noch Einsätze für Honorarärzte?

Das Bundessozialgericht hat am 4. Juni 2019 entschieden, dass Honorarärzte wie abhängig Beschäftigte zu behandeln sind (B12 R 11/18 R als Leitfall). Die Frage, ob Ärzte in einem Krankenhaus als freie Mitarbeiter tätig sein können und nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegen, hat das BSG im Wesentlichen verneint. 

Im Notarztbereich gibt es seit März 2017 eine klare gesetzliche Regelung, unter welchen Voraussetzungen Notärzte nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegen (§ 23c Abs. 2 SGB IV). Danach sind Notarztdienste von der Sozialversicherungspflicht ausgenommen, wenn Notärzte einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung mit einem Umfang von regelmäßig mindestens 15 Stunden wöchentlich außerhalb des Rettungsdienstes nachgehen oder wenn eine Tätigkeit als zugelassener Vertragsarzt oder als Arzt in privater Niederlassung ausgeübt wird.

Über die Möglichkeiten, Vertretungen in Krankenhäusern zu übernehmen, informieren wir Sie hier:

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